CO₂-Logistik

Landkarte mit den Netzwerkpunkten der DB Cargo für die Wasserstoff-Relationen in Europa

CO₂-Logistik

Die Vorteile im Überblick

  • Früh verfügbare Lösung für den Transport von CO2 auf dem bestehenden europäischen Schienennetz
  • Flexible und bedarfsgerechte Skalierung der Transportmengen
  • Anbindung dezentraler Industriestandorte – auch außerhalb künftiger Pipelinekorridore
  • Direkte Verknüpfung mit CO2-Hubs, Häfen, Pipelines sowie Speicher- und Nutzungsstätten
  • Sicherer Transport dank langjähriger Erfahrung in der Gefahrgutlogistik
  • Grenzüberschreitende Transportkonzepte mit wenigen Schnittstellen
  • Einbindung in multimodale Ketten aus Schiene, Pipeline und Schiff
Kesselwagen im Gleisanschluss

Carbon Management braucht Logistik

In Branchen wie der Zement- und Kalkindustrie oder auch in der Abfallwirtschaft lassen sich bestimmte CO2-Emissionen nicht vollständig vermeiden. Dieses CO2 soll künftig direkt in der Industrieanlage abgeschieden werden, bevor es in die Atmosphäre gelangt. Anschließend muss es zur Nutzung oder dauerhaften Speicherung transportiert werden. Erst eine durchgängige Transportkette macht Carbon Capture, Utilisation and Storage – kurz CCUS – möglich. Eine leistungsfähige Logistik ist deshalb ein zentraler Baustein für die Dekarbonisierung der Industrie.

KI-generiertes Bild: Kesselwagen im Gleisanschluss
KI-generiertes Bild: Kesselwagen im Gleisanschluss
Quelle: DB Cargo / "KI generiert"

Die Schiene bringt Tempo in den Hochlauf

CO2-Pipelines werden langfristig eine wichtige Rolle spielen. Planung, Genehmigung und Bau benötigen jedoch Zeit, und nicht jeder Industriestandort wird direkt an ein Pipelinenetz angeschlossen sein. Hier kommt DB Cargo ins Spiel: Sie nutzt bestehende Infrastruktur, kann einzelne Industriestandorte flexibel anbinden und Transportkapazitäten schrittweise entsprechend der tatsächlichen Nachfrage aufbauen. So ergänzt die Schiene künftige Pipelines und ermöglicht bereits im Markthochlauf flexible Transportlösungen.

Gerade in der frühen Marktphase ist diese Flexibilität entscheidend. Während Pipelines hohe und langfristig gesicherte Mengen benötigen, kann DB Cargo bereits heute konkrete CO2-Logistikkonzepte entwickeln und die Transportkapazitäten mit steigenden Volumen ausbauen. Entscheidend ist daher nicht „Schiene oder Pipeline“, sondern ihr intelligentes Zusammenspiel.

KI-generiertes Bild: Wimmelbild mit verschiedenen Fabriken, die durch Gleise verbunden sind
KI-generiertes Bild: Wimmelbild mit verschiedenen Fabriken, die durch Gleise verbunden sind
Quelle: DB Cargo / "KI generiert"

 So funktioniert der CO₂-Transport auf der Schiene

Für den Transport wird abgeschiedenes CO₂ verflüssigt und in speziell isolierte Kesselwagen gefüllt. DB Cargo befördert das verflüssigte CO₂ von der Industrieanlage zu einem Hub, Hafen, Pipeline-Zugang oder direkt zu einer Speicher- beziehungsweise Nutzungsstätte. Dort wird das CO₂ je nach Transportkette zwischengelagert, umgeschlagen oder für die Weiterbeförderung per Schiff oder Pipeline aufbereitet.

Unsere Lösung für Ihre CO₂-Logistik

DB Cargo begleitet Unternehmen bei der Entwicklung sicherer, skalierbarer und grenzüberschreitender CO₂-Logistikketten. Gemeinsam planen wir Relationen, prognostizieren Mengen, prüfen Gleisanschlüsse und Umschlagpunkte und entwickeln passende Betriebs- und Wagenkonzepte. Dabei verbinden wir unsere Erfahrung in der Gefahrgut- und Massengutlogistik mit unserem europäischen Netzwerk und der Kompetenz, unterschiedliche Verkehrsträger zu einer durchgängigen Lösung zusammenzuführen. Die Transportkapazitäten lassen sich bedarfsgerecht aufbauen und mit steigenden CO₂-Mengen erweitern.

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Porträt Bjarne Regenbrecht

Bjarne Regenbrecht

Project Manager CO₂-Logistik & Wasserstofflogistik